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      Ouvertüre in „ess“-Dur

Starbesetzung bei der Eröffnung der kulinarischen Festspiele in Salzburg: Mario Kaltenbacher in seiner neuen Rolle als Patron des 6-Millionen-Euro-Gourmettempels „Schmederer“.
(Katharina Wolschner)

Fotos: Werner Krug


Ein Restaurant, erbaut ganz nach den Wünschen eines jungen Kochs, 6 Millionen Euro Gesamtkosten, allein für die Küche wurden 400.000 Euro ausgegeben. Mäzenatentum, die Pflege der schönen Künste – glücklich, wer darin schwelgen kann.

Mario Kaltenbacher kann ein Lied davon singen, und zwar ein sehr beschwingtes. Gelang es ihm doch, Erich Kellerhals, Gründer des Elektrokonzerns „MediaMarkt“, von seinen kreativen, künstlerischen und handwerklichen Qualitäten zu überzeugen. Denn dieser suchte vor zwei Jahren einen Patron für den geplanten 6 Millionen Euro schweren Restaurant-Bar-Komplex inklusive dreier originaler Zirbenstuben in Salzburg-Parsch. Gemeldet haben sich viele, doch Kellerhals entschied sich für Kaltenbacher. „Die Chemie zwischen uns hat gestimmt. Ausschlaggebend war bestimmt meine Einstellung zur Gastronomie“, so der 31-jährige Patron. „Ich will Leidenschaft, Sinnlichkeit und Emotionen auf die Teller bringen. In der Küche gibt es zwar Normen, aber keine starren Regeln. Hier kann ich mich austoben und meinen Charaker zeigen. Diese Kreativität ist mein Spielraum und der Anreiz, immer wieder Neues zu entdecken und einen Schritt weiter zu gehen.“