Zurück zur normalen Ansicht
Gefunden bei:
http://www.rollingpin.at/article/articleprint/2676/-1/84/

Drucken


  10 typische Führungsfehler

Diese Story nicht zu lesen, könnte bereits Ihr erster Fehler sein! Wir listen auf, welche Fehler Führungskräfte am häufigsten begehen und geben konkrete Tipps, wie Sie diese am besten vermeiden.

(Nina Beutler)

Fotos: Werner Krug, Shutterstock


1 Für die Mitarbeiter nicht greifbar sein
Machen Sie sich klar, dass Teamsitzungen, Delegationsgespräche und das Schlichten von Konflikten unter den Mitarbeitern mit zu den Aufgaben einer Führungspersönlichkeit gehören. Einer der größten Fehler, die ein Chef machen kann, ist es, sich abzuschotten und es somit zu versäumen, den Mitarbeitern die persönliche Wahrnehmung und Wertschätzung zu geben, die sie verlangen (dürfen).

2 Loyalität gegenüber den Mitarbeitern nicht ernst nehmen
Von den Mitarbeitern wird selbstverständlich verlangt, dass sie eine Loyalität gegenüber dem Unternehmen an den Tag legen. Aber auch der Chef sollte über seine Loyalität den Mitarbeitern gegenüber keinen Zweifel aufkommen lassen. Machen Sie Ihre Mitarbeiter auf keinen Fall zu Sündenböcken für ein misslungenes Projekt, stellen Sie sich vor Ihr Team. Verkaufen Sie im Gegenzug gute Ideen eines Team-mitglieds nicht als Ihre eigenen.

3 Einen autoritären Kurs fahren
Besonders in Krisen ist es wichtig, nicht plötzlich den „Chef zu markieren“ und etwa Diskussionen mit einem „Basta“ abzuwürgen. Wichtig ist hierbei auch, nicht mit zweierlei Maß zu messen und Ihren Mitarbeitern Wasser zu predigen, während Sie selbst Wein trinken. Bevorzugen Sie vor allem in schwierigen Situationen einen demokratisch-kooperativen Führungsstil.

4 Der goldene Führungs-Mittelweg
Vermeiden Sie extreme Führungsstile wie etwa ein betont autoritäres Gehabe oder ein Führungsvakuum, in dem Sie eher Kumpel als Chef sind. Ersteres wird Sie schnell Ihre kreativsten Köpfe kosten, die sich lieber in einem Job verwirklichen werden, der ihre Ideen zulässt; Letzteres fördert eine inoffizielle Hackordnung und ein Durcheinander, in dem keiner eine Richtung angibt.

5 Vertrauen verweigern
Ihre Mitarbeiter sollten sich darauf verlassen können, von Ihnen fair behandelt zu werden. Ein gegenseitiges Vertrauen vermittelt nicht nur Zuversicht, es erspart auch zeitraubende Kontrollen und detailgenaue Anweisungen. Halten Sie sich beispielsweise unbedingt an Versprechungen und kommunizieren Sie auch unangenehme Botschaften.