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FEIERTAGSZUSCHLÄGE

Ganz besonders für die Hotellerie, Gastronomie & Tourismusbranche haben die Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschläge eine besondere Bedeutung. Durch Vereinbarung mit dem Arbeitgeber können neben dem Grundlohn steuerfreie Zuschläge gewährt werden. Zuschläge, die für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit neben dem Grundlohn gezahlt werden, sind nur dann steuerfrei, wenn sie gewisse Prozentsätze des Grundlohns nicht überschreiten. Bei Nachtarbeit (Arbeit von mehr als 2 Stunden zwischen 22:00 und 06:00 Uhr) liegt die Grenze bei 25 %, bei Nachtarbeiten zwischen 00:00 und 04:00 Uhr bei 40%, wenn man vor 00:00 Uhr zu arbeiten beginnt und für Sonntagsarbeiten bei 50%. An gesetzlichen Feiertagen und an Silvester (31.12 ab 14:00) darf eine Grenze von 125% nicht überschritten werden. Für Arbeit am 24.12 und Arbeit am 25/26.12 ab 14:00 und für Arbeit am 1.5 liegt die Grenze bei 150%. Wichtig ist der schriftliche Nachweis der Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit.
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Home / Archiv / Ausgabe 097 / Ouvertüre in „ess“-Dur

Ouvertüre in „ess“-Dur

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Starbesetzung bei der Eröffnung der kulinarischen Festspiele in Salzburg: Mario Kaltenbacher in seiner neuen Rolle als Patron des 6-Millionen-Euro-Gourmettempels „Schmederer“.
(Katharina Wolschner)

Fotos: Werner Krug


Ein Restaurant, erbaut ganz nach den Wünschen eines jungen Kochs, 6 Millionen Euro Gesamtkosten, allein für die Küche wurden 400.000 Euro ausgegeben. Mäzenatentum, die Pflege der schönen Künste – glücklich, wer darin schwelgen kann.

Mario Kaltenbacher kann ein Lied davon singen, und zwar ein sehr beschwingtes. Gelang es ihm doch, Erich Kellerhals, Gründer des Elektrokonzerns „MediaMarkt“, von seinen kreativen, künstlerischen und handwerklichen Qualitäten zu überzeugen. Denn dieser suchte vor zwei Jahren einen Patron für den geplanten 6 Millionen Euro schweren Restaurant-Bar-Komplex inklusive dreier originaler Zirbenstuben in Salzburg-Parsch. Gemeldet haben sich viele, doch Kellerhals entschied sich für Kaltenbacher. „Die Chemie zwischen uns hat gestimmt. Ausschlaggebend war bestimmt meine Einstellung zur Gastronomie“, so der 31-jährige Patron. „Ich will Leidenschaft, Sinnlichkeit und Emotionen auf die Teller bringen. In der Küche gibt es zwar Normen, aber keine starren Regeln. Hier kann ich mich austoben und meinen Charaker zeigen. Diese Kreativität ist mein Spielraum und der Anreiz, immer wieder Neues zu entdecken und einen Schritt weiter zu gehen.“


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