Ausgabe 220, F&B Know-how

Küche der Levante: Wo die Sonne aufgeht

Frisch, Leicht, sommerlich: Die Küche der Levante gehört zu den heißesten Food-Trends 2018. Was sich Europa kulinarisch vom Nahen Osten abschauen kann.

Text: Sissy Rabl     Fotos: Aus „Abrahams Küche“ von David Haliva erschienen im Gestalten-Verlag

Im Winter, wenn man noch genug Fettreserven braucht, um sich warm zu halten, sind Bratwurst, Schweinebraten und Co genau das Richtige für ein ausgiebiges Abendessen. Sobald die Temperaturen allerdings über 20 Grad steigen, hat man schon mal Lust auf leichtere Kost. Denn wer isst schon gerne Knödel und Sauerkraut zum Aperol-Spritzer unterm Sonnenschirm? 

Was es da braucht, ist frische, bekömmliche Gerichte mit viel Gemüse, die einem das Gefühl vermittelt, in Tel Aviv oder Beirut am Strand zu sitzen. Die Küche ebendieser Region liegt gerade voll im Trend: Die Levante ist die östliche Mittelmeerregion, die im engsten Sinn Israel, Palästina, Syrien, Jordanien und den Libanon umschließt. Im weiteren Sinn zählen auch noch Teile der Türkei und Griechenlands sowie Ägypten und Zypern dazu.

Gut versteckt: Wir lüften das Geheimnis der levantinischen Küche!

Das Wort „Levante“ bedeutet übertragen „wo die Sonne aufgeht“ und dementsprechend gestaltet sich auch das Essen. Der Foodreport 2018 des Zukunftsinstituts in Frankfurt und Wien zählt die Küche der Levante zu einem der Trends des Jahres. „In unserer Küche fehlt uns oft die Fantasie dazu, mit herkömmlichen Zutaten neue Gerichte zu kreieren“, erklärt die Autorin des Foodreports, Hanni Rützler.

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10.04.2018