Ausgabe 236, START Arbeitgeber im Portrait und Events & Awards

Josef Bitzinger: Wiens Käsekrainer-King

Weit über Wien hinaus ist er für seine Würstelstände bekannt. Seit 20 Jahren veredelt Josef „Sepp“ Bitzinger österreichisches Kulturgut: in einem goldenen Kubus und mit Champagner-Begleitung.

Text: Alexandra Polič     Fotos: Gerd Tschebular, Schuberth und Schuberth

Nur kurz stiehlt ein Getränk dem Star-Produkt die Show. Wer einen Blick in die Vitrine des Bitzinger wirft und einen herkömmlichen Würstelstand erwartet, staunt hier nicht schlecht. Während auf dem Grill noch Waldviertler, Debreziner & Co brutzeln, empfiehlt der Hausherr seinen Gästen: ein Gläschen Champagner. Wie der edle Tropfen es ausgerechnet in das Sortiment geschafft hat? Ganz einfach: „Erstens schmeckt mir Champagner persönlich. Zweitens passt er gut zur Käsekrainer“, sagt Besitzer Josef „Sepp“ Bitzinger. Für ihn ist die Sache damit geklärt.

Erstens schmeckt mir Champagner persönlich. Zweitens passt er gut zur Käsekrainer.

Bei der Getränkeauswahl für seinen Würstelstand macht Josef Bitzinger keine Kompromisse

Die Verkaufszahlen dürften wohl besonders in lauen Opernball-Nächten in die Höhe schnellen. Das Event nur wenige Meter entfernt an der Albertina ausklingen zu lassen, hat beinahe genauso viel Tradition wie das Würstelessen selbst. Aber auch an anderen Tagen kommen Prominenz und Politik regelmäßig.

In Wien ist Josef Bitzinger ein Urgestein: Seine außergewöhnlichen Würstelstände an der Albertina und am Prater zählen zu den Hotspots der Hauptstadt – für Prominenz, Touristen und Einheimische.

Details zur High Society geben der Hausherr und seine Mitarbeiter allerdings nicht preis. „Wir behandeln das diskret“, sagt er ernst. Die Bild-Sharing-Plattform Instagram verrät: Helene Fischer war schon da, Peter Kraus auch, Sebastian Kurz und Michael Ludwig, alle waren sie schon beim Wiener Urgestein zu Gast. Möglicherweise auch wegen seines Credos: „Am Würstelstand sind alle gleich.“

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13.05.2019