Sacher-Hotels kündigen 140 Mitarbeiter

Der sinkende Städtetourismus fordert weitere Opfer in der Hotel-Branche. Die Maßnahme war wohl unumgänglich.
September 15, 2020 | Fotos: beigestellt

Die folgenschweren Entscheidung der Sacher-Chefetage, die sicherlich nicht von heute auf morgen gefallen ist, zeigt erneut die Schwierigkeiten der Hotelbranche während der Corona-Zeit. Ausbleibende Einnahmen machen es unglaublich schwer, das komplette Personal zu halten. Auch Sacher bleibt davon nicht verschont. Der Umsatz der Hotelkette liege heuer nur bei etwa 25 Prozent des Vorjahres.

Die folgenschweren Entscheidung der Sacher-Chefetage, die sicherlich nicht von heute auf morgen gefallen ist, zeigt erneut die Schwierigkeiten der Hotelbranche während der Corona-Zeit. Ausbleibende Einnahmen machen es unglaublich schwer, das komplette Personal zu halten. Auch Sacher bleibt davon nicht verschont. Der Umsatz der Hotelkette liege heuer nur bei etwa 25 Prozent des Vorjahres.

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Die Sacher-Hotels lassen 140 Mitarbeiter gehen. Keine leichte Entscheidung!

Bei einem Medientermin am Dienstag verkündete Matthias Winkler von den Sacher-Hotels die drastische Maßnahme. Von der Kündigungswelle sind die Standorte Salzburg und Wien betroffen, wobei letzterer mit 105 Entlassungen den Großteil ausmacht.

Auch der Rest der Mitarbeiter ist noch nicht über den Berg, sondern weiterhin in Kurzarbeit. Doch auch das steht zum Teil in der Schwebe. „Wir wissen nicht, ob wir sie überhaupt wie vorgesehen zu 30 Prozent beschäftigen können. Dramatischer kann eine Situation nicht sein“, so Winkler.

Gespräche über Fixkostenzuschüsse

Am Vormittag gab es außerdem noch andauernde Gespräche zum erweiterten Fixkostenzuschuss. Eingeladen hatte Finanzminister Gernot Blümel von der ÖVP. Ebenfalls anwesend: Martin Selmayr, Vertreter der EU-Kommission in Österreich, sowie verschiedene Unternehmer. Zur Diskussion standen etwa 100-prozentige Zuschüsse und eine längere Laufzeit als in der ersten Phase.

„Dramatischer kann eine Situation nicht sein.“
Matthias Winkler von den Sacher-Hotels über die Kündigungen

Den 140 Gekündigten hilft das aber zunächst wenig. Sie sind nicht die ersten, die aufgrund von Corona ihren Job in der Hotellerie verlieren, und sie werden sicherlich auch nicht die letzten sein.

sacher.com

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