Spitzenkoch Martin Öfner verlässt Drei-Sterne-Restaurant
Martin Öfner zieht weiter: Der Tiroler Spitzenkoch verlässt nach sechs Jahren das Drei-Sterne-Restaurant Zén in Singapur.

Martin Öfner zieht weiter: Der Tiroler Spitzenkoch verlässt nach sechs Jahren das Drei-Sterne-Restaurant Zén in Singapur.

Auf Instagram machte er seinen Abschied offiziell und blickte dabei auf das wohl prägendste Kapitel seiner bisherigen Karriere zurück.
„Sechs Jahre … ohne Frage war dies das bedeutendste Kapitel meines Berufslebens“, schreibt Öfner. Es sei eine Zeit voller Herausforderungen, Wachstum, Rückschläge und Triumphe gewesen – getragen vor allem von den Menschen, mit denen er arbeiten durfte. Besonders bedankt er sich bei Björn Frantzén für Führung, Mentoring und das kulinarische Vermächtnis, das weit über die Küche hinaus wirke.
Auch seinem Team im Zén widmet Öfner bewegende Worte. Nicht Wände oder Konzepte hätten das Restaurant ausgemacht, sondern jene Menschen, die frühmorgens Messer schärfen, nachts MEP-Listen drucken und mit stiller Präzision den Laden am Laufen halten. Genau dieser Zusammenhalt sei es, den er am meisten vermissen werde.
What’s next?
Still wird es um den kulinarischen Tausendsassa trotzdem ganz sicher nicht. Im Sommer stehen bereits Projekte in Korea, New York City, Südtirol und Oslo an, wie der Spitzenkoch Rolling Pin exklusiv verraten hat. Anfang April folgt ein Pop-up auf den Färöer-Inseln, gegen Jahresende dann der nächste große Move.
Nur so viel sei verraten: dass ihn dieser Weg weiter nach Asien führt. Und das kommt nicht von ungefähr. Öfner hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit asiatischen Küchen, japanischen Präfekturen und Mikrosaisonen beschäftigt und auch Zeit in Shanghai und Chengdu verbracht. Genau diese Erfahrung bringt er auch auf die Bühne der Rolling Pin.Convention Graz, wo er sein fulminantes Wissen mit der Branche teilen wird.
Ein Abgang also, der weniger nach Abschied klingt als nach Aufbruch. Oder, um es mit Öfners eigenen Worten zu sagen: „Die Arbeit geht weiter, nur auf einer anderen Bühne.“