Roboter in der Systemgastronomie: Zwischen Maschine und Menschlichkeit

„Automatisierung ist für die Systemgastronomie keine Bedrohung, sondern eine Chance“, betont Sven Freystatzky von der Systemgastronomie-Kette Jim Block. Warum Roboter Prozesse entlasten können, wie Jim Block Roboter erfolgreich einsetzt und weshalb Menschlichkeit dabei trotzdem unverzichtbar bleibt.
Januar 28, 2026 | Text: Redaktion | Fotos: Shutterstock, beigestellt

Roboter brauchen Menschlichkeit 

Obwohl Roboter insbesondere bei monotonen Aufgaben eine große Entlastung darstellen, ist es unerlässlich, dass dabei die Menschlichkeit nie verloren geht. So setzt der Systemgastronom Jim Block in ausgewählten Filialen auf Küchenroboter des Start-ups GoodBytz, die standardisierte Arbeitsschritte wie das Braten von Patties und die Zubereitung einzelner Burger-Komponenten übernehmen.

Roboter brauchen Menschlichkeit 

Obwohl Roboter insbesondere bei monotonen Aufgaben eine große Entlastung darstellen, ist es unerlässlich, dass dabei die Menschlichkeit nie verloren geht. So setzt der Systemgastronom Jim Block in ausgewählten Filialen auf Küchenroboter des Start-ups GoodBytz, die standardisierte Arbeitsschritte wie das Braten von Patties und die Zubereitung einzelner Burger-Komponenten übernehmen. So sollte man den Robotern beispielsweise einen Namen geben, um ihnen ein Stück Menschlichkeit zu verleihen. Denn letztlich gilt: Roboter liefern Tempo und Routine, Wärme, Humor und echte Gastfreundschaft bleiben jedoch eine menschliche Aufgabe.

Zudem sei laut der Informatikerin Astrid Weiss das „Appearance Design“, also die äußere Gestalt des Roboters, enorm wichtig. Je vertrauenswürdiger und sympathischer das Design wirkt, desto schneller wird aus Skepsis Akzeptanz. Sogenannte humanoide Roboter sind daher genau darauf ausgelegt, möglichst menschlich zu wirken und mit Gesten und Körpersprache Nähe herzustellen, damit sie im Gastro-Alltag schneller akzeptiert werden. 

Roboter: Eine große Hilfe in der Systemgastronomie  

Routinierte Abläufe und klare Standards sind das A und O der Systemgastronomie. Sie lebt von Taktung, Wiederholbarkeit und gleichbleibender Qualität.  Monotone Aufgaben können hierbei sehr gut von Robotern übernommen werden. Das gilt auch für gefährliche Aufgaben oder solche, die einen starken körperlichen Einsatz erfordern. So praktisch Roboter auch sind, sie brauchen eines ganz klar: klare Regeln. Bei Chaos oder Sonderwünschen stoßen sie schnell an ihre Grenzen. Wer als Gastronom also Roboter einsetzen möchte, sollte daher auf ein gastrotaugliches Set-up achten. 

Küchenroboter

Der Einsatz von Robotern bei Systemgastronomen Jim Block 

In unserer 120. Podcast-Folge positioniert sich der Geschäftsführer für Jim Block ganz klar für Digitalisierung und Automatisierung bei der Führung der Burger-Kette. So kommen bei dem Systemgastronomen bereits jetzt Küchenroboter aus dem Start-up GoodBytz zum Einsatz. Konkret setzt Jim Block Automatisierung dort an, wo Systemgastronomie am meisten gewinnt: bei wiederholbaren Küchenprozessen mit klaren Rezepturen, damit Tempo und gleichbleibende Qualität auch im Peak gesichert sind. Aktuell befindet sich die Zusammenarbeit mit GoodBytz noch in der Pilotphase in einigen ausgewählten Restaurants von Jim Block. 

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