Corporate-Influencer: Personal Branding für Führungskräfte
2026 funktioniert Recruiting nicht mehr über leere Versprechen und glatte Karrierefloskeln. Bewerber wollen Menschen sehen, keine Logos. Wenn man spürt, wie du führst, wie du sprichst und wie euer Alltag wirklich läuft, dann ist sofort klar, ob es passt.
In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du als Corporate-Influencer mit einfachem Personal Branding sichtbar wirst und damit genau die richtigen Bewerber anziehst.

2026 funktioniert Recruiting nicht mehr über leere Versprechen und glatte Karrierefloskeln. Bewerber wollen Menschen sehen, keine Logos. Wenn man spürt, wie du führst, wie du sprichst und wie euer Alltag wirklich läuft, dann ist sofort klar, ob es passt.
In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du als Corporate-Influencer mit einfachem Personal Branding sichtbar wirst und damit genau die richtigen Bewerber anziehst.

Was ist Personal Branding?
Personal Branding bedeutet nicht, jeden Tag irgendwas zu posten, nur um etwas zu veröffentlichen. Es soll authentisch und nahbar sein, damit jeder nach drei Reels weiß, wofür du stehst und was man bei dem Unternehmen erwarten kann.
Aber was sollte man eigentlich posten? Das kann ganz unspektakulär sein, wie ein kurzes Briefing vor dem Service, ein Blick in die Mise en place oder ein Satz dazu, was heute wichtig ist. Solche Einblicke kommen gut an, weil sie authentisch sind und zeigen, wie der Betrieb wirklich funktioniert.
Unsere Top 5 Tipps & Corporate Influencer Best Practices
Wir haben dir unsere Top 5 Tipps sowie die Corporate Influencer Best Practices zusammengefasst.
1) Zeige Persönlichkeit
Heute ist Individualismus gefragt, keine Standards. Es ist wichtig, dass man in einem Satz sagen kann, wofür man steht. «Wir arbeiten hart» ist keine Positionierung. «Bei uns gewinnt Teamplay, nicht Drama» trifft es schon eher.
2) Echter Alltag statt Perfektion
Kleine Hoppalas wirken sympathischer als perfekte Teamfotos. Zeige exklusive Einblicke in den echten Alltag deines Unternehmens und habe dabei den Mut, auch Missgeschicke zu teilen. Ein kurzes Briefing vor dem Service, ein Blick in die Mise en place und ein ehrliches „Das ist heute schiefgegangen – und das werden wir morgen besser machen“ wirken zehnmal stärker als jede Karrierefloskel.
3) Sei transparent
Gute Bewerber wollen nicht erst nach drei Wochen merken, ob bei euch Chaos oder Ordnung herrscht. Zeigt es deshalb lieber gleich. Wie läuft so ein Service eigentlich ab? Wie läuft die Zusammenarbeit bei euch, wenn’s brennt und trotzdem alle cool bleiben? Das sind keine «Hausregeln», die an die Wand genagelt werden, sondern das ist euer ganz normaler Arbeitsalltag. Eure Standards sind nicht zum Predigen da, sondern zum Leben. Und genau das wirkt. Denn es gibt nichts Besseres, als ein Team, das weiß, was es tut, ohne dabei wichtig zu klingen.
4) Lass dein Team sprechen
„Chef-Influencer“ heißt nicht: du im Rampenlicht und das Team als Hintergrund-Deko. Im Gegenteil. Wenn du Leute zeigst, die wirklich was können, kommen genau solche Leute auch zu dir. Erzähl, wer bei euch Verantwortung trägt, wer in welchem Moment den Laden rettet, wer sich hochgearbeitet hat, wer gerade sein erstes eigenes Gericht auf die Karte bringt. Genau das sind die Geschichten, die Menschen sehen möchten und welche hängen bleiben.
5) Bau ein Format, das du durchhältst
Überlege dir ein kreatives, wiederkehrendes Format, welches deine Follower mit dir verbindet. So ein solches Format ist dabei um einiges besser als einmal im Monat ein „großes Video“, das sich anfühlt wie ein Zahnarzttermin. Das Ziel dabei ist nicht, viral zu gehen, sondern authentisch zu bleiben.
So wird man zum Corporate-Influencer
Wer Chef-Influencer werden möchte, sollte darauf verzichten “Influencer” spielen zu wollen. Was viel mehr zählt ist, authentisch zu bleiben und echte Eindrücke des Berufsalltags zu teilen. Sag Dinge, die du auch im Briefing sagen würdest. Verzichte auf Marketing-Deutsch und Buzzword-Paraden.
Die Technik ist dabei zweitrangig, ein Handy reicht. Wichtig ist, dass du echt bist und bleibst: klar, fair und präsent. Und dass du nicht jeden Tag liefern musst, aber regelmäßig.
Es gibt noch einen Punkt, der oft unterschätzt wird: Du musst nicht jedem gefallen. Du willst die erreichen, die zu eurem Anspruch passen. Der andere Teil kann gerne weiterscrollen. So filterst du vorab passende Kandidaten und hast eine Followerschaft, die echtes Interesse an deinem Content hat.
Durch Personal Branding zu qualifizierten Bewerbern
Wenn du auf starkes Personal Branding setzt, hast du gleich zwei Vorteile: Du baust eine starke Eigenmarke auf und gewinnst gleichzeitig spannende Bewerber für dich.
Warum? Weil du das im Voraus filterst. Die Leute sehen, wie du arbeitest und entscheiden dann bewusst, ob sie mit dir zusammenarbeiten wollen. Das spart Zeit, macht Bewerbungsgespräche einfacher und verbessert die Qualität der Bewerbungen. Außerdem wird dadurch auch das Team intern gestärkt, denn so wird deutlich, was ihr gut macht und wofür ihr steht.
Eigentlich ist es ganz einfach: Personal Branding ist eine Art Recruiting, bei dem die Persönlichkeit im Vordergrund steht.