Brewdog Doghouse: Das ist das erste Bier-Hotel der Welt

Mit dem Brewdog Doghouse haben Craftbeer-Freaks endlich eine eigene Pilgerstätte: Wie die Masterminds hinter dem ersten Bierhotel der Welt James Watt und Martin Dickie mit Crowdfunding ihren Traum verwirklichten, warum Zapfhähne am Zimmer ein Muss sind und Bier zum Frühstück immer passt.
November 28, 2019 | Text: Laura Jung | Fotos: Brewdog

Übernachtung in der Brauerei

Die feuchten Träume von Craftbeer-Liebhabern sind wahr geworden! In Columbus, Ohio, hat das weltweit erste Bierhotel innerhalb einer Brauerei eröffnet: das Brewdog Doghouse. Endlich können Bierliebhaber ihren geliebten Gerstensaft nicht nur verkosten, sondern auch gleich im Inneren der Brauerei übernachten. Wer braucht einen Wecker, wenn er von kräftigen Bieraromen geweckt wird? „Das ist der hopfigste Platz der Welt“, versprechen die Gründer James Watt und Martin Dickie. 

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Craft-Beer-Freaks haben endlich ihre eigene Pilgerstätte – in der sie übrigens auch übernachten können. 

Die beiden Bierliebhaber starteten 2007 am Rande der schottischen Highlands eine wahre Bier-Revolution. Mit Brewdog waren sie die ersten „Anarcho-Brauer“ Europas, die unter Beweis stellten, dass sich auf dem Craftbeer-Sektor rasante Expansion und Identitätstreue nicht ausschließen müssen. 24 Jahre alt waren die beiden Gründer, als sie ein Gebäude im schottischen Fraserburgh mieteten und – nachdem sie „beängstigende Kredite“ für Stahltanks aufgenommen hatten – damit loslegten, ihre eigenen „hardcore craft beers“ zu brauen. „Unsere größte Mission war es, andere Leute so leidenschaftlich für Craftbeer zu begeistern, wie wir es sind. Und das ist noch heute unsere Mission.“ 

Sie begannen, das Produkt aus dem Kofferraum ihres alten Lieferwagens zu verkaufen. Den ersten großen Publicity-Coup landeten sie mit Tokyo – dem mit 16,5 Prozent bis dato stärksten Bier Großbritanniens. Das Punk-IPA entwickelte sich außerdem zur populärsten alternativen Biermarke auf der Insel. Um den steigenden Kapazitäten gerecht zu werden, bezogen die Jungs mit ihrem Hund 2012 ein neues Hauptquartier im schottischen Ellon, Aberdeenshire – die erste durch Crowdfunding finanzierte Brauerei der Welt. 

Übernachtung in der Brauerei

Die feuchten Träume von Craftbeer-Liebhabern sind wahr geworden! In Columbus, Ohio, hat das weltweit erste Bierhotel innerhalb einer Brauerei eröffnet: das Brewdog Doghouse. Endlich können Bierliebhaber ihren geliebten Gerstensaft nicht nur verkosten, sondern auch gleich im Inneren der Brauerei übernachten. Wer braucht einen Wecker, wenn er von kräftigen Bieraromen geweckt wird? „Das ist der hopfigste Platz der Welt“, versprechen die Gründer James Watt und Martin Dickie.

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Craft-Beer-Freaks haben endlich ihre eigene Pilgerstätte – in der sie übrigens auch übernachten können. 

Die beiden Bierliebhaber starteten 2007 am Rande der schottischen Highlands eine wahre Bier-Revolution. Mit Brewdog waren sie die ersten „Anarcho-Brauer“ Europas, die unter Beweis stellten, dass sich auf dem Craftbeer-Sektor rasante Expansion und Identitätstreue nicht ausschließen müssen. 24 Jahre alt waren die beiden Gründer, als sie ein Gebäude im schottischen Fraserburgh mieteten und – nachdem sie „beängstigende Kredite“ für Stahltanks aufgenommen hatten – damit loslegten, ihre eigenen „hardcore craft beers“ zu brauen. „Unsere größte Mission war es, andere Leute so leidenschaftlich für Craftbeer zu begeistern, wie wir es sind. Und das ist noch heute unsere Mission.“

Sie begannen, das Produkt aus dem Kofferraum ihres alten Lieferwagens zu verkaufen. Den ersten großen Publicity-Coup landeten sie mit Tokyo – dem mit 16,5 Prozent bis dato stärksten Bier Großbritanniens. Das Punk-IPA entwickelte sich außerdem zur populärsten alternativen Biermarke auf der Insel. Um den steigenden Kapazitäten gerecht zu werden, bezogen die Jungs mit ihrem Hund 2012 ein neues Hauptquartier im schottischen Ellon, Aberdeenshire – die erste durch Crowdfunding finanzierte Brauerei der Welt.

Crowdfounding für neue Brauerei

Brewdog finanziert sein Wachstum nicht mit herkömmlichen Bankkrediten, sondern mit dem Beteiligungsmodell „Equity for Punks“, einer Art Crowdfunding, bei dem die Fans Anteile der Brauerei erwerben können. In den ersten fünf Runden wurden so fast 67 Millionen Pfund von 95.000 Personen eingesammelt. Bis 2013 knackten die Gründer die 50.000-Hektoliter-Schallmauer. 2017 waren es schon 343.253 Hektoliter. Mittlerweile gibt es 46 eigene Brewdog-Bars und eine eigene TV-Show. Im Sommer 2017 folgte die Expansion in die USA. 

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In der Bar können die Gäste alle Sorten von Brewdog verkosten.

Das Bierhotel Doghouse ist bisher das größte Projekt in der Brewdog-Geschichte: Es befindet sich auf einem 42 Hektar großen Gelände in Columbus, Ohio. Dort wurde nicht nur ein brandneues Sudhaus gebaut, sondern auch ein über 2000 Quadratmeter großes interaktives Biermuseum. Hufeisenförmig umschließt das Bierhotel den Brauereikomplex. „Es war baulich tatsächlich einfacher, als wir dachten“, erzählt Generalmanager Jon Quick. „Wir haben das Hotel einfach um die Brauerei herumgebaut.“  

 Von ihrem Zimmer aus können die Gäste auf das Brauereigelände sehen, die Geräusche bei der Bierproduktion hören und die Aromen riechen – also alle Eindrücke des Bierbrauens hautnah miterleben. „Nehmen Sie ein paar Bier zum Frühstück. Lesen Sie die neuesten Braubücher. Lehnen Sie sich zurück und trinken Sie ein Bier vom Fass, das Sie aus dem eigenen Zapfhahn Ihres Zimmers gießen“, lädt Jon Quick Bierliebhaber ein.

Hundefreundliche Zimmer

Jedes der 32 Zimmer ist im Design einzigartig und rund um den „Planet BrewDog“ gestaltet. Die acht Spezialsuiten verfügen über individuelle Kunstwerke, die zu einem Rundgang durch die Geschichte des Unternehmens einladen. Der Besucher soll spüren, dass hier viel Herzblut investiert wurde.

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Hotel und Brauerei sind in einem Gebäudekomplex vereint.

„James und Martin waren bei der Vision des Hotels sehr stark involviert“, erzählt Quick. Das war wichtig, um sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. „Es kann nämlich leicht passieren, dass man sich in zu vielen technischen Details verliert, was ein Hotel alles haben sollte – und dabei vergisst, worauf es bei einem Bierhotel ankommt.“ Insgesamt ist das Team von 215 Mitarbeitern sehr zufrieden, „dass wir sowohl bei den Leuten in der Region gut ankommen als auch viele internationale Gäste haben“.

The Doghouse macht seinem Namen auch inhaltlich alle Ehre und hält mehrere hundefreundliche Zimmer bereit. Den Brauereihund der Gründer gibt es übrigens auch noch – es ist allerdings schon der dritte. 

Die Ausstattung des Doghouse umfasst einen Fitnessraum, eine Lobbybar und einen Marktplatz mit Gastronomieangeboten. „Alle Zimmer sind mit Kühlschränken ausgestattet, die bis zum Rand mit Bier gefüllt sind, das von unseren Mitgründern James Watt und Martin Dickie kuratiert wurde“, verspricht Quick. Außerdem können Bierliebhaber sich auf ihren eigenen Zapfhahn im Zimmer freuen, jederzeit ein frisches Bier ihrer Wahl zapfen, frisch gerösteten Kaffee von Stauf’s Kaffeerösterei genießen oder ihren Körper mit Bierseife verwöhnen.

www.brewdog.com

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