Es ist der finale Paukenschlag einer jahrelangen Expansion: Am 23. Februar 2026 wurde über das Vermögen der Domaines Kilger GmbH & Co KG am Landesgericht Graz das Konkursverfahren eröffnet.
Hans Kilger trat in der Steiermark mit dem Ziel an, Traditionsbetriebe zu restrukturieren, in die Luxus-Hotellerie zu investieren und ein Genuss-Imperium aufzubauen. Rolling Pin berichtete über Jahre hinweg: Von der Übernahme der Domäne Müller über die Kooperation mit Walter Polz bis hin zum Erwerb der Peterquelle und der geschichtsträchtigen Stromburg.

Die Hintergründe des Verfahrens
Die Eröffnung des Konkursverfahrens erfolgte nicht auf Eigenantrag, sondern auf Antrag eines Gläubigers. Dies deutet auf eine zugespitzte Liquiditätssituation hin, die durch mehrere Faktoren begünstigt wurde. Hinter der weitreichenden Struktur aus Weinbau, Viehzucht und Beherbergungsbetrieben standen komplexe Finanzierungsmodelle, die zuletzt unter Druck gerieten.
Das Learning für die Branche
Der Fall ist eine schmerzhafte Lektion über die Seele unserer Branche. Er führt uns vor Augen, dass Gastronomie und Weinbau keine sterilen Asset-Klassen sind, die man wie ein Aktiendepot verwaltet. Erfolg braucht hier vor allem Beständigkeit und eine echte Verbindung zu Land und Leuten. Hohe Investitionen allein sichern keine Zukunft, wenn die tägliche Stabilität und das Vertrauen der Partner fehlen.
Es ist der finale Paukenschlag einer jahrelangen Expansion: Am 23. Februar 2026 wurde über das Vermögen der Domaines Kilger GmbH & Co KG am Landesgericht Graz das Konkursverfahren eröffnet.
Hans Kilger trat in der Steiermark mit dem Ziel an, Traditionsbetriebe zu restrukturieren, in die Luxus-Hotellerie zu investieren und ein Genuss-Imperium aufzubauen. Rolling Pin berichtete über Jahre hinweg: Von der Übernahme der Domäne Müller über die Kooperation mit Walter Polz bis hin zum Erwerb der Peterquelle und der geschichtsträchtigen Stromburg.

Die Hintergründe des Verfahrens
Die Eröffnung des Konkursverfahrens erfolgte nicht auf Eigenantrag, sondern auf Antrag eines Gläubigers. Dies deutet auf eine zugespitzte Liquiditätssituation hin, die durch mehrere Faktoren begünstigt wurde. Hinter der weitreichenden Struktur aus Weinbau, Viehzucht und Beherbergungsbetrieben standen komplexe Finanzierungsmodelle, die zuletzt unter Druck gerieten.
Das Learning für die Branche
Der Fall ist eine schmerzhafte Lektion über die Seele unserer Branche. Er führt uns vor Augen, dass Gastronomie und Weinbau keine sterilen Asset-Klassen sind, die man wie ein Aktiendepot verwaltet. Erfolg braucht hier vor allem Beständigkeit und eine echte Verbindung zu Land und Leuten. Hohe Investitionen allein sichern keine Zukunft, wenn die tägliche Stabilität und das Vertrauen der Partner fehlen.