Die Region Schladming-Dachstein im Karrierecheck

Es sind gut 2.500 Menschen, die in der Region Schladming-Dachstein Gästen Glück bescheren. Das gelingt ihnen deshalb so gut, weil man hier ein besonderes Wir-Gefühl etabliert hat. Wie ist das gelungen?
September 8, 2022 | Text: Johannes Stühlinger | Fotos: Shutterstock, Walter Luttenberger, Karten Winegeart; Natur- & Wellnessressort Höflehner; David Mcconaghy; Pressefoto Scharinger; Alps Residence

Mit ganz viel Herz für die Seele

Eine Sache liegt auf der Hand: Wer sich in einem Betrieb wohlfühlt, der ist mit besonders viel Herz bei der Sache – und somit auch bei den Gästen. Und wenn das im großen Stil gelingt, beflügelt das wiederum eine ganze Region. Denn dann erzählen die Gäste nicht bloß, in welchem Hotel sie es fein hatten, sondern, dass diese Tourismusregion so besonders ist. Klar, diesem Idealbeispiel versuchen wohl sehr viele Tourismusverbände möglichst nahezukommen.

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Ob im Winter oder im Sommer – in der Region Schladming-Dachstein springt der Funke stets über

Allein, der Region Schladming-Dachstein scheint dies überraschend gut zu gelingen. Das belegt nicht nur eine für die Branche verhältnismäßig geringe Fluktuationsrate, sondern auch die Tatsache, dass von den rund 2.500 im Tourismus Beschäftigten nahezu die Hälfte ursprünglich gar nicht aus der Region stammt! Sprich: Menschen, die ob des Jobs herziehen, fühlen sich hier offenbar pudelwohl.

Eigene Marke für Mitarbeiter

Das bestätigt mit Susanne Künitz eine, die es wissen muss: Die gebürtige Leipzigerin hat es vor gut vier Jahren in den Vorzeigebetrieb des Natur- und Wellnesshotels Höflehner verschlagen, wo sie heute für Employer Branding zuständig ist. Sie sagt: „Egal ob im Sommer oder im Winter, ich kann mir keinen Ort mit einer höheren Lebensqualität vorstellen!“ Um eben diese Wahrnehmung auch anderen zu ermöglichen, hat man sich bei Höflehner die Frage gestellt: Was können wir anders machen als andere? Ergebnis: „Wir haben mit ,Fex‘ eine Marke gegründet, die nur unseren Mitarbeitern gehört. Mit der sie sich identifizieren und die ein Zuge­hörigkeitsgefühl fördert“, erzählt die Expertin. Ein Projekt, das seit Launch intern für viel positive Vibes sorgt.

Doch diese Initiative ist keineswegs ein Einzelfall. So steht das Etablieren eines starken Wir-Gefühls etwa für Christina Erhardt von der wunderschönen Krummholz­hütte genauso im Vordergrund wie für die Chefs der Kessler Alm, der Seiterhütte und des Hotels Schütterhof. Auch im  legendären Partytempel Hohenhaus Tenne ist man davon überzeugt, dass ohne die Gemeinschaft der ganze Erfolg gar nicht möglich wäre. Was also auffällt: Die Betriebe der Region verfolgen offensichtlich allesamt ein gemeinsames Ziel. Ein Phänomen, das keinesfalls zufällig passiert. 

Tourismusverband als leuchtendes Leitbild

Und wenn man hinter die Kulissen blickt, wird der Grund dafür auch recht schnell offensichtlich: In der Region Schladming-Dachstein wird seit vielen Jahren schon von offizieller Seite die hohe Wichtigkeit dieses vielzitierten Wir-Gefühls in den Vordergrund gestellt. „Uns ist es als Tourismusverband wichtig, dass die Menschen, die hier arbeiten, Erfolge feiern, sich wohlfühlen und das Leben abseits der Arbeit hier genießen“, betont Employer Branding-Expertin Kathrin Wallner. Das geht in dieser besonderen Region weit über Aktionen wie die Mitarbeiter-Benefit-Card, die viele Goodies bereithält, hinaus. „Wir veranstalten stets einen großen Saisonabschluss, bei dem wir die ,Helden der Saison‘ küren“, erzählt sie. Besonders spannend daran: Durch die vielen Events erfahren die Verantwortlichen regelmäßig, wo es gerade brennt und was gut funktioniert. „Dieses ständige Feedback hilft uns, stets besser zu werden“, so Wallner.

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Von der legendären Dachstein-Brücke wird die spektakuläre Natur offensichtlich

Weil solche Szenarien vorgelebt werden, ist man naturgemäß auch in den Betrieben sensibilisiert. So geht man etwa im Hotel Falkensteiner bewusst auf individuelle Wünsche ein, hat Optionen auf eine Vier-Tage-Woche und Home-Office ins dynamische System integriert. Ins gleiche Horn stößt Sabine Enzinger, Chefin der Alps Ressorts – und ergänzt: „Bei uns wird durch unsere Alps Academy zusätzlich das Thema Fortbildung hochgehalten.“ Denn – und auch das eint alle Betriebe in der Region – wenn man Chancen auf beruflichen Aufstieg hat, motiviert das. Aber es beflügelt die Menschen förmlich, wenn sie sich hier auch zuhause fühlen. Denn nur dann will man sich eine Zukunft aufbauen.

Alle Details über die Region und ihre spannenden Benefits gibt’s hier: www.schladming-dachstein.at

 

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