Shinji’s, New York City: Zu Ehren des «Tokyo Fixers»
Was passiert, wenn das Team eines Michelin-Sternerestaurants eine Cocktailbar eröffnet? Man bekommt Geschmackserlebnisse serviert, die weltweit einzigartig sind.

Was passiert, wenn das Team eines Michelin-Sternerestaurants eine Cocktailbar eröffnet? Man bekommt Geschmackserlebnisse serviert, die weltweit einzigartig sind.

Und in diesem Fall ist das vollkommen ohne Übertreibung gemeint. So etwas wie einen Martini, der mit minus 32 Grad Celsius serviert wird, einen Foie-gras-Sidecar, ein flüssiges Erdnussbutter-Sandwich oder einen „Hot Cold Toddy“, der wie durch Magie gleichzeitig heiß und kalt auf den Gaumen wirkt (Bonuspunkte für alle, die wissen, welcher britische Drei-Sterne-Koch die Technik dahinter erfunden hat), findet man eben nicht in jeder beliebigen Barkarte.
Im 2022 eröffneten Shinji’s im New Yorker Flatiron District stehen solche Hightech-Drinks – neben der wohl größten Auswahl japanischer Whiskys in New York – auf der Tagesordnung. Namenspatron ist der legendäre „Tokyo Fixer“ Shinji Nohara, der Köche und Reisende, wie einst zum Beispiel Anthony Bourdain, seit Jahren zu den besten Gourmet-Adressen Japans lotst. Der eigentliche kreative Kopf der Bar heißt Jonathan Adler.

Der Beverage Director des Shinji’s hat die 18 Plätze fassende Bar fast so schnell, wie er einen Ramos Gin Fizz zubereiten kann (fünf Sekunden!), zu einer der angesagtesten Mixology-Adressen der Welt gemacht. Ein Geheimnis ist Shinji’s dank „50 Best Discovery“ längst nicht mehr.
Sondern Pflichtprogramm für Cocktail-Fans und Beweis dafür, dass es auch 150 Jahre nach der Erfindung des Gin Fizz noch reichlich Platz für Innovation in der Barszene gibt. Profi-Tipp: hungrig hingehen! Handrolls mit täglich aus Japan eingeflogenem Fisch oder Sandwiches mit Wagyu und Trüffelmayo machen sich perfekt als Unterlage.

