Corona-Ampel leuchtet orange: Wien, Innsbruck und fünf weitere Bezirke betroffen

Nach einer Tagung der Corona-Kommission am Montagabend färbte sich die Landkarte stark um. Das hat aber eher symbolischen Charakter.
September 15, 2020 | Fotos: Shutterstock, beigestellt

Seit der Einführung der Corona-Ampel taucht auf der Karte nun erstmals die Farbe Orange auf, was so viel wie „hohes Risiko“ bedeutet. Neben Wien und Innsbruck wurden auch Kufstein, Dornbirn, Bludenz, Mödling und Neunkirchen hochgestuft.

Seit der Einführung der Corona-Ampel taucht auf der Karte nun erstmals die Farbe Orange auf, was so viel wie „hohes Risiko“ bedeutet. Neben Wien und Innsbruck wurden auch Kufstein, Dornbirn, Bludenz, Mödling und Neunkirchen hochgestuft.

ampel-orange
Die Corona-Ampel leuchtet das erste Mal orange. Wird bald ein erstes Rot folgen?

Auch die gelbe Farbe, also das „mittlere Risiko“ findet sich jetzt eindeutig öfter auf der Karte wieder. In Oberösterreich ist beispielsweise nur noch das Innviertel grün, in Vorarlberg gibt es nur noch gelbe und orange Bezirke. Allein in Salzburg, Kärnten und Burgenland darf man sich noch im grünen Bereich wähnen.

Keine Verschärfung der Maßnahmen

Wirkliche Änderungen gibt es aber für die orangen Städte und Bezirke nicht. Nach den beschlossenen Maßnahmen am Freitag wurde nun nur appelliert, diese einzuhalten. Außerdem gab es einige Empfehlungen der Kommission. Darunter die Intensivierung des Schutzes von Pflegeeinrichtungen und Krankenanstalten, die Erhöhung der Screeninguntersuchungen in einschlägigen Bereichen wie Pflege, Gesundheit und Bildung sowie die Etablierung von präventiven Maßnahmen z.B. an Märkten sowie eine Einschränkung von Veranstaltungen in geschlossenen Gesellschaften ohne Sicherheitskonzept.

Für das Personal in Gastronomie und Hotellerie gibt es demnach auch keine weiteren Auflagen. Die Ampelumstellung hat weniger Auswirkungen als das Maßnahmenpaket vom Freitag. Immerhin eine gute Nachricht.

Maskenpflicht, Gastro
Der Mundschutz wird wohl auch weiterhin Hauptbestandteil des Corona-Arsenals sein.

Orange ursprünglich schlimmer

Ursprünglich waren für den Fall einer orangen Einfärbung drastischere Maßnahmen geplant. Indoor-Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen hätten beispielsweise nur mit maximal 250 Personen stattfinden dürfen, eine Rückkehr zum Homeschooling wäre möglich gewesen und die Sperrstunde wäre auf Mitternacht vorverlegt worden.

Dass es keine Verschärfungen gibt, sollte aber nicht den Ernst der Lage schmälern. „Jetzt beginnt die Epidemie wieder ernst zu werden“, so der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker von der SPÖ in einem ZIB2-Interview.

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