Corona die Zweite: So reagiert Europa

Die vielzitierte zweite Welle hat Europa fest im Griff. Wie unterschiedlich die einzelnen Länder reagieren und alle Auswirkungen auf die Gastronomie und Hotellerie.
Oktober 16, 2020 | Fotos: Shutterstock

Während in vielen Ländern noch über Maßnahmen, Lockdowns und Co. spekuliert und diskutiert wird, steckt Europa bereits mitten drin in der zweiten Welle. Viele Länder haben bereits auf einen „kleinen Lockdown“ geschalten und die Gastronomie kam in vielen Teilen Europas bereits zum Erliegen.

Niederlande

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Holland befindet sich mitten im zweiten Lockdown.

Ohne Fackeln reagierte die Niederländische Regierung, die bereits mit rigorosen Maßnahmen auf die hohen Infektionszahlen reagiert hat. Seit Mitte der Woche sind Restaurants, Cafés, Bars und alle weiteren Lokale geschlossen. Auch Alkohol darf nur bis 20 Uhr verkauft werden. Sogar die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel ist nur in dringenden Fällen gestattet. Auch in puncto Home-Partys schob die Regierung auch hier den Riegel vor. Nur noch drei Gäste dürfen pro Tag in eigenen Heim empfangen werden. Auch der Mund-Nasen-Schutz wird von der Empfehlung zur Pflicht. 

Belgien

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Das schwer angeschlagene Gesundheitssystem in Belgien steht vor dem Kollaps.

Ähnlich verhält such auch Nachbarstaat Belgien, wo alle in Alarmbereitschaft sind. Seit Mitte September haben sich die Infektionszahlen verdoppelt und das Gesundheitssystem könnte bereits im November zusammenbrechen. Mit 5057 Fällen pro Tag scheint es auch in Belgien nur noch eine Frage der Zeit bis der zweite Lockdown in Kraft tritt – Cafés und Bars mussten bereits schließen. Belgien hat auch seinen Reisewarnung auf sieben Bundesländer in Österreich ausgedehnt.

Spanien 

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Bereits Anfang des Jahres galt Spanien als Sorgenkind. Jetzt will die Regierung schneller und härter reagieren.

Als einer der ersten Krisenherde Anfang des Jahres reagiert die Regierung diesmal entschlossener und verhängt einen 15-tägigen Lockdown. Seit Donnerstag sind auch hier die meisten Gastronomiebetriebe geschlossen. 

Deutschland

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Die deutsche Bundeshauptstadt wurde zum Risikogebiet erklärt.

Die Zahlen der Neuinfektionen sind so hoch wie zuletzt im April. Berlin wurde zum Risikogebiet erklärt und Ministerpräsident Söder sagt: „Mehr Maske, weniger Alkohol und deutlich weniger feiern.“ In Deutschland kann die verpflichtende Quarantäne allerdings mit einem negativen Corona-Test auf nur fünf Tage verkürzt werden.

Frankreich

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Das öffentliche Leben weiten Teilen Frankreichs wurde dramatisch eingeschränkt

Mitte der Woche beschloß die Regierung in einer Kabinettssitzung, dass ab Samstag der Gesundheitsnotstand ausgerufen wird. In Paris und acht weiteren Metropolen wurde eine partielle Ausgangssperre verhängt und auch die Gastronomie kam dort zum erliegen.   

Großbritannien

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London will mit allen Mitteln einen zweiten Lockdown verhindern.

Kämpferisch gibt sich derzeit nich der englische Premier Boris Johnson, der einen zweiten Lockdown mit allen Mitteln verhindern will. Experten und Opposition warnen allerdings vor zu laschen Maßnahmen und England.

In Österreich und Deutschland bangen bereits viele Betriebe um die überlebenswichtige Wintersaison. Wie sich Unternehmer bestmöglich vorbereiten können erklärt ein Experte von der Uni Tirol.

 

 

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